Wofür die Leistung gedacht ist
- Betonplatten, Fertigteile und geeignete Hofflächen
- Atmosphärische Verschmutzung, Grünbelag und Nutzungsspuren
- Oberflächen, deren Tragfähigkeit vorab geprüft werden kann
- Vorbereitung für weitere Gewerke nach abgestimmter Anforderung
Reinigung ist keine Sanierung
Rostfahnen, Abplatzungen und Risse können auf tieferliegende Ursachen hinweisen. Sie verschwinden nicht dadurch, dass die Oberfläche heller wird. Wir dokumentieren solche Befunde und grenzen den Reinigungsauftrag ab.
Wenn tragende oder bewehrte Bauteile betroffen sind, muss die weitere Beurteilung durch passend qualifizierte Fachplanung erfolgen.
Oberflächenfestigkeit vor Optik
Eine geschwächte Zementhaut kann bei zu aggressiver Mechanik weiter aufrauen. Deshalb wird die niedrigste wirksame Kombination aus Wasser, Temperatur, Druck und Mechanik gesucht. Gleichmäßigkeit ist wichtiger als punktuelle Maximalaufhellung.
Schnittstelle zum Folgegewerk
Soll eine Beschichtung, Reparatur oder Markierung folgen, werden deren Anforderungen vorab abgefragt. Reinheit, Rauheit und Restfeuchte müssen zum System passen; die endgültige Freigabe bleibt beim verantwortlichen Folgegewerk.
Was gehört zur Betonreinigung?
Betonreinigung entfernt atmosphärische Verschmutzung, Grünbelag und Nutzungsspuren von Betonplatten, Fertigteilen und geeigneten Hofflächen. Wir suchen dafür die niedrigste wirksame Kombination aus Wasser, Temperatur, Druck und Mechanik und stellen sie an einer Testfläche ein.
Rostfahnen, Abplatzungen und Risse dokumentieren wir und grenzen sie vom Reinigungsauftrag ab. Eine Betonsanierung sagen wir ohne gesonderte Fachprüfung und Freigabe nicht zu.
Mineralischer Rückstand oder veränderte Betonoberfläche?
Ein heller Bereich auf Beton kann eine Auflage sein, zeigt aber allein weder Zementreste noch Ausblühung. Klären Sie vor dem Auftrag, welche Bau- oder Fugenprodukte an dieser Stelle verarbeitet wurden und ob die Erscheinung mit einem Wasserweg wiederkehrt. Der Zementschleierratgeber führt durch die Bauabschluss- und Produktfrage; der Ausblühungsratgeber behandelt die getrennte Beobachtung des Feuchtewegs. Ein schimmernder Fugenfilm braucht zunächst den Abgleich des tatsächlichen Bindemittels.
Ebenso wichtig ist die Betonoberfläche unter dem Rückstand. Lithofin TM 162 unterscheidet bei seinem sauren Produkt konkrete Material- und Finishgrenzen; KANN nennt unterschiedliche Grenzen eigener Werksbeschichtungen. Daraus ergibt sich keine allgemeine Freigabe für Beton oder einen unbekannten Fugenmörtel. Ist die sichtbare Veränderung bereits Substanzverlust, Mattierung oder eine beschädigte Schicht, wird der Aufbereitungs- beziehungsweise Instandsetzungsbedarf separat geklärt. Die bestehende Betonreinigung ersetzt diese Entscheidung nicht.




